Arbeitskreis Migration / Integration

"Alle anders - Alle gleich" - UNESCO-Schule Kamp-Lintfort gegen Rassismus

Mitglieder des Arbeitskreises Migration / Integration der IG-BCE-Bezirke Duisburg und Moers haben das Thema „Rassismus“ anlässlich der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ in der UNESCO-Schule Kamp-Lintfort aufgegriffen und mit den Schüler/-innen diskutiert.

privat

06.04.2017
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Unter dem Motto „Alle anders – Alle gleich“ führten die Kollegen Seyit Cakir und Fikret Ceran die Schülerinnen und Schüler an das Thema heran; von der Entstehung der "Internationalen Wochen gegen Rassismus"*, über die Arbeit der IG Bergbau, Chemie, Energie bis hin zum Thema Migration und Integration. Anhand von Beispielen wurden die Aufgaben und die Wichtigkeit von Gewerkschaften in Betrieben, die Aufgaben eines Betriebsrates und der Jugend- und Auszubildendenvertretung erläutert und diskutiert.

Seyit Cakir berichtete über seine persönlichen Erlebnisse mit den Gefahren des Rassismus im Berufsleben, im Alltag und in der Freizeit (Sport).  

Im Dialog mit den Schüler/-innen wurden die Fragen „Wo fängt Rassismus an und woran erkennt man ihn“ und „Wer ist von Rassismus betroffen?“ besprochen. Ein großes Thema waren die Gefahren in den sozialen Netzwerken, wo Hetze und Rassismus weit verbreitet sind. Hier gilt es, sich eine eigene Meinung zu bilden und sich nicht von den sozialen Netzwerken beeinflussen zu lassen.

 

*Was geschah am 21. März 1960?

Rund 7.000 Schwarze demonstrierten in Sharpeville (50 km südlich Kilometer von Johannesburg) friedlich gegen die diskriminierenden Passgesetze des damaligen Apartheid-Regimes. Die Polizei erschoss bei den Protesten 69 Demonstrierende, darunter acht Frauen und zehn Kinder. Mindestens 180 wurden verletzt.

Sechs Jahre später wurde der 21. März von den Vereinten Nationen zum „Internationalen Tag gegen Rassismus“ erklärt.

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